Übersicht:
Aminosäuren
Was sind Aminosäuren?Proteine oder auch Eiweiße genannt bestehen aus Aminosäuren. Der menschliche Körper besitzt 20 solcher proteinaufbauenden Aminosäuren. Andere Aminosäuren sind für den menschlichen Stoffwechsel verantwortlich, ohne jedoch sich an der Proteinsynthese zu beteiligen (z.B. Ornithin)
Die Eiweißaufbauenden Aminosäuren werden nach folgenden Kriterien unterschieden:
- Ob eine mindestzufuhr über die Nahrung lebenswichtig ist (essentielle Aminosäuren)
- Oder nicht (nichtessentielle Aminosäuren)
Jedoch hat es sich gezeigt, dass die Aufteilung in beide Gruppen nicht sehr sinnvoll zu sein scheint, da in bestimmten Lebenssituationen nichtessentielle Aminosäuren in essentielle umgewandelt werden. Außerdem konnte bewiesen werden, dass die Zufuhr einiger Aminosäuren zwar nicht lebenswichtig sind, jedoch die sportliche Leistungsfähigkeit und anabolische Wirkung im Körper erheblich steigert. Aminosäuren dieser Art werden als semi-essentiell eingestuft und gerade die Nahrungsergänzungsindustrie ihnen eine besondere Bedeutung zugeschrieben hat. Neben ihrer Eiweißaufbauenden Wirkung sind Aminosäuren für eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im Körper zuständig.
- Gelten als Vorstufen für körpereigene biologisch wirksame Stoffe wie Hormone, Vitamine und funktionelle Bausteine, (Beispiel Hämoglobin, rote Blutfarbstoff)
- Beeinflusst das komplizierte Hormonsystem in Richtung anaboler (aufbauender) Prozesse
- Steuert im Zusammenwirkungen mit anderen Substanzen bestimmte Gehirnfunktionen, z.B Wachzustand oder Schlafbereitschaft
- Ermöglicht entgiftende Stoffwechselvorgänge, z.B. Ammoniakabbau, bzw. Harnstoffbildung in der Leber.
- Sind an der Steuerung des Säuren-Basen-Gleichgewichts beteiligt, z.B. Säureausscheidung durch die Niere
- Können insbesondere in starken Belastungssituationen den Zellen als "Notlieferanten" dienen.
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1 .Arginin
Arginin wird im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung und den Ammoniakabbau benötigt, besonders in der frühen Regeneration nach intensiver körperlicher Belastung. Arginin kann die biologische Wertigkeit von Milcheiweiß erhöhen. (100 g Casein können mit mindestens 4g Arginin aufgewertet werden). 100g Molkenprotein mit 5g Arginin und 1 Liter Milch mit 1,5 g Arginin (Löslichkeit gut),Arginin wird im Körper schnell in Ornithin umgewandelt und umgekehrt. Nimmt man Arginin in größeren Mengen ein, kann hierdurch vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet, eine verbesserte Proteinsynthese (Anabolie) und eine Steigerung der Fettabbaurate eingeleitet werden. Auf leeren Magen ist eine Einnahme von lediglich 3g bereits wirksam.
Arginin als NO-BOOSTER
Wird Arginin vor dem Training eingenommen verbessert sich die Durchblutung der Muskulatur. Nach der Resorption des Arginins im Körper entsteht Stickstoffmonooxid. Das Ergebnis hieraus ist eine Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße, welches den Transport von Flüssigkeit und Nährstoffen in die Muskeln erleichtert. Der verbesserte Blutfluss unterstützt beim Gewichtstraining den Muskelpumpeffekt.
Arginin für Menschen mit Bluthochdruck
Die Argininsupplementierung fördert die Senkung des Bluthochdrucks. Die Gefäßerweiternde Wirkung lässt das Blut besser fließen und ermöglicht einen solchen Effekt.
Arginin bei Erektionsproblemen
Arginin kann als Alternative zu Viagra gesehen werden. Es fördert nicht nur die Gesundheit sondern kann auch bei Männern mit Erektionsproblemen von Nutzen sein. Wie vorhin beschrieben hat es eine Gefäßerweiternde Wirkung durch den vermehrten Aufbau von Stickstoffmonooxid. So werden alle Partien im Körper besser durchblutet.
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2 . Bcaas und ihre anabole Wirkung
Bcaas (Branched Chain Amino Acids) bieten dem Athleten folgende Vorteile:- Sie sind extrem wichtig für die Regeneration und Erhaltung von Muskulatur
- Haben eine stark anabole Wirkung
- Beeinflussen den Energiehaushalt positiv
- Verbessern die Ausdauer
- Agieren als Nitrogendonatoren ( Stickstofflieferanten) für den Aufbau nichtessentieller Aminosäuren ( Alanin/Glucose.Zyklus)
Bei einer proteinreichen Mahlzeit werden die verzweigtkettigen Aminosäuren als erste resorbiert. Bis zu 70% der Aminosäuren sind BCAAs nach Verarbeitung in der Leber. Diese können schnell von der Muskulatur absorbiert werden. Die ersten drei Stunden nach einer Mahlzeit zeigen, dass 50-90% der Aminosäurenaufnahme in der Muskulatur aus verzweigtkettigen Aminosäuren bestehen. Eine weitere Besonderheit ist, dass BCAAs (besonders Leucin) die Produktion von Insulin stimulieren. Das Insulin und die BCAAs unterstützen die Aufnahme aller anderen Aminos (außer Tryptophan) durch die Muskelzellen. Die verzweigtkettigen Aminosäuren können nur optimal genutzt, wenn alle zusammen eingenommen werden. (wird Leucin alleine eingenommen hat es einem negativen Effekt auf die Proteinverwertung im Körper).
Durch die schnelle Absorption der BCAAs wird die Aufnahme von zwei anderen wichtigen Aminosäuren der gleichen Gruppe, Tryptophan und Tyrosin verhindert.
So sollen einzelne, freie Aminosäuren nicht zusammen mit BCAA-Präparaten eingenommen werden. Besser ist die Präparate in einem zeitlichen Abstand von drei Stunden einzunehmen. Drei Stoffe sind für die Metabolisierung von BCAAs besonders wichtig:
- Biotin
- Pantothensäure
- Vitamin B6
Eine ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe sollte bei der Einnahme von BCAAs gewährleistet sein.
Isoleucin
Isoleucin ist eine der verzweigtkettigen Aminosäuren (engl. Branched Chain Amino Acids, BCAAs), so genannt wegen ihrer spezifischen Molekülstruktur. Für den Muskelaufbau sind BCAAs extrem wichtig, nahezu 35% der Muskulatur besteht aus diesen Aminosäuren. Isoleucin kann als Energielieferant in den Muskelzellen dienen und einer übermäßigen Serotoninbildung im Gehirn durch Hemmung der Tryptophanaufnahme entgegenwirken.
Das Ergebnis eines Mangels von Isoleucin ist ein Verlust von Muskelmasse. Da es eine besondere Rolle bei der Synthese von Muskelgruppen in Energie spielt, sind typische Merkmale bei einem Mangel auch Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel) Symptome wie Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit.
Leucin
Leucin ist für den Erhalt und Aufbau von Muskelgewebe unerläßlich. Zudem unterstützt es die Proteinsynthese in Muskeln und Leber, hemmt den Abbau von Muskelprotein und unterstützt die Regeneration. Leucin kann auch als Energielieferant auf zellulärer Ebene dienen und eine übermäßige Serotoninbildung (Serotonin, ein Neurotransmitter, dient als Überträger von Reizen an den Synapsen, den "Kontaktstellen" der Nervenzellen) und die damit einhergehende Ermüdung der Muskulatur verhindern.
Ein Mangel dieser Aminosäure tritt auf, wenn es ungenügend über die Nahrung zugeführt wird oder ein Mangel an Vitamin B6 herrscht.
Leucin darf nur zusammen mit Isoleucin und Valin als Nahrungsergänzung verwendet werden, da die Proteinsynthese nicht optimal ablaufen kann.
Valin
Valin ist die dritte verzweigtkettige Aminosäure, die zusammen mit Isoleucin und Leucin als Energielieferant für die Muskulatur dient. Zudem wird einer vermehrten Serotontinwirkung entgegengewirkt. Ein Mangel entsteht aufgrund einer ungenügenden Versorgung mit Vitamin B6 oder einem hochwertigen (alle essentiellen Aminosäuren enthaltenden) Protein zurückzuführen.
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3 . L-Glutamin
Was ist L-Glutamin?L-Glutamin gehört zu den 20 natürlich vorkommenden Aminosäuren. Täglich wird Sie mit der Nahrung aufgenommen, aber nur in geringer Menge. Früher galt Glutamin als nicht-essentielle Aminosäure, da der Körper diese Substanz selbst herstellen kann.
Es ist heute jedoch bekannt, dass bei hoher Belastung durch Training, Verletzung oder Infektion ein erhöhter Bedarf an Glutamin vorliegt, der Körper jedoch nicht genügend von dieser Aminosäure produzieren kann. Deshalb wird Glutamin als semi-essentiell eingestuft. Glutamin hat folgende Funktion im Körper: Es dient als Hauptnährstoff für alle sich schnell teilenden Zellen des Körpers, wie z.B. Schleimhautzellen ( im Darm) und weiße Blutkörperchen ( Bestandteil des Immunsystems).
Ihren Bedarf decken sie aus der Zufuhr über die Nahrung oder aus den Glutaminspeichern des Körpers. Glutamin wird hauptsächlich in der Skelettmuskulatur "gelagert" und "produziert". Mit über 60% ist Glutamin dort die am häufigsten vorkommende Aminosäure, was ihre Wichtigkeit für den Kraftsportler betont.
6-7% der kontraktilen Proteine macht Glutamin aus, d.h. der in den Muskel eingebauten Eiweiße aus, der Rest liegt frei im Gewebe vor. Zusätzlich unterstützt Glutamin bei der Ammoniakentgiftung im Körper. Ist Glutamin im Muskel angereichert, übt es einen osmotischen Druck aus, d.h. Glutamin hält Wasser im Muskel und schafft dadurch die Bedingungen für eine optimale Proteinsynthese.
Sinkt jedoch der Spiegel im Muskel und damit auch der Wassergehalt, so werden katabole Prozesse eingeleitet. In Studien wurde nachgewiesen, dass die Muskelzelle bei Gabe von Glutamin in einem anabolen Zustand versetzt wird. Der Abfall des Glutaminspiegels und der damit zusammenhängend fallende Wasserhaushalt bewirkt einen verstärkten Proteinabbau. Bei einer intensiven Belastung, wie einem Krafttraining findet dieser unerwünschte Prozess statt, was Glutamin als Nahrungsergänzung höchst sinnvoll erscheinen lässt. Allgemein lässt sich sagen, dass alle Stresssituationen zu einem erhöhten Glutamin-Bedarf des Körpers führen, da durch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol eine Freisetzung von Glutamin aus der Muskulatur bewirkt wird, um den erhöhten Bedarf des Körpers decken zu können. Bei Einnahme von Glutamin erfährt der Sportler eine verbesserte Regeneration, beugt Infekten vor ( stärkt das Immunsystem), fördert die Wachstumshormonausschüttung, steigert das Zellvolumen und die Glykogenspeicherung in der Muskulatur. Glutamin sorgt für einen besseren Pump im Training und steigert die Kraft.
Einige Athleten erfahren innerhalb der ersten Einnahmetage einen Anstieg des fettfreien Körpergewichts, ähnlich, aber geringer, als bei Creatin. Grund hierfür ist die verstärkte Glykogenspeicherung und der erhöhte Wassergehalt in der Muskulatur. Glutamin ist in Pulver-, Kapsel und Flüssigform erhältlich. Die preiswerteste Form ist die Pulverform. Es ist fast geschmackslos und löst sich schlecht im Wasser. Daher nehmen viele Sportler einen Teelöffel dieser Aminosäure in den Mund und spülen das Ganze mit Flüssigkeit hinunter. Vorteil dieser Art von Einnahme ist die weitgehend intakte Aufnahme von Glutamin, da in Flüssigkeit gelöstes Glutamin rasch in Harnstoff und Pyroglutamat zerfällt und die Wirkung verliert. Glutaminzubereitungen sollte immer sofort eingenommen werden.
Glutamin ist ebenfalls in Peptidform erhältlich (z.B. in Verbindung mit Alanin oder Glycin als Dipeptid) Diese Form ist relativ stabil und gut löslich und kann Proteinshakes zugesetzt werden, die erst später getrunken werden. Der Geschmack ist weitesgehend neutral. Bei Glutaminpeptid beträgt die Konzentration an reinem Glutamin nur 60% ( der Rest ist Alanin- bzw. Glycin). So müssen 16g Peptid eingenommen werden, um 10g Glutamin aufzunehmen. Einige Experten glauben jedoch, dass Glutaminpeptid besser vom Körper aufgenommen wird, da die Aufnahme von Peptiden im Darm generell effizienter von statten geht.
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Creatin
Kreatin bzw. Creatin (engl. Creatine) ist eine endogene Aminosäure, die der Organismus aus anderen Aminosäuren in der Leber, den Nieren und der Bauchspeicheldrüse produziert, die aber auch durch Lebensmittel wie Fleisch und Fisch aufgenommen wird.95% des Creatins wird in den Muskeln gespeichert. Die Energiebereitstellung im Muskel erfolgt durch ATP, das aus Creatin, Eiweiß,Kohlenhydraten und einigen Reglerstoffen ( Vitamine,Mineralien,Spurenelementen usw.) endogen genommen wird.
ATP optimiert aber nicht nur die muskuläre Leistung, sondern fast alle energieintensiven Körperprozesse wie Gehirnleistung, Aufbau von Körpersubstanzen (Muskeln, Enzymen,Antikörper usw.), da auch für diese Prozesse ATP benötigt wird.
Während kurzen und intensiven Belastungen ist Creatin der Brennstoff, der von den Muskeln gebraucht wird, um ATP herzustellen.
Eine Erhöhung der Creatinspeicher verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit
Die Erhöhung der Creatinverfügbarkeit im Organismus führt zu einer signifikanten Verbesserung der maximalen Kraft und Schnellkraft.
Weitere Vorteile:
- Bessere Erholung zwischen wiederholten Anstrengungen von kurzer Dauer (Sprints,Trainingssätzen mit Gewichten etc.), bessere Intensität
- Fördert den Aufbau von Muskelmasse
- Über 30 wissenschaftliche Studien bestätigen, dass die Einnahme von Creatin den Aufbau von fettfreier Muskelmasse fördert
- Der eindrucksvolle Muskelgewinn bei Personen, die zwischen 80% und 120% des 1RMs ihr Training durchführten
1. Kre Alkalyn
In Flüssigkeiten verwandelt sich Kreatin in Kreatinin, bevor die Muskulatur erreicht wird.
Die meisten Firmen prüfen ihre Kreatin-Produkte auf Reinheit und Stabilität mit Testmethoden wie der HPLC ( High Performance Liquid Chromatography). Die Produkte werden jedoch nur im trockenen Zustand getestet.
Gibt man die Produkte in Flüssigkeit, stellt man folgendes fest: Extrem instabile Kreatin-Moleküle, die sich rapide in Kreatinin umwandeln-nutzloser Bioabfall. Nur ein Bruchteil der ursprünglichen Dosis erreicht die Muskelzellen. Die Mehrzahl wird in Kreatinin umgewandelt, BEVOR es den Blutkreislauf erreicht.
Neueste Studien belegen, dass Kreatinin der eigentliche Auslöser für die mit Kreatin assoziierten Nebenwirkungen ist….
Nicht Kreatin selbst.
HIER LIEGT DER VORTEIL VON KRE ALKALYN.
Kre alkalyn wandelt sich nicht in Kreatinin um und hat somit keinerlei Nebenwirkungen. Forschungen zeigen, dass die Geschwindigkeit mit der sich Kreatin in Kreatinin umwandelt, in Zusammenhang mit dem pH-Wert der für das Mischen verwendete Flüssigkeit steht. Ein niedriger pH-Wert begünstigt eine schnellere Umwandlung.
Langsamer werden die Umwandlungsraten, sobald der pH-Wert von Kreatin über 7 liegt. Bei einem pH-Wert über 12 wird Kreatin überhaupt nicht mehr umgewandelt.
BEI KRE-ALKALYN wurde dies erreicht. Mit einem pH-Wert von über 12 gelangt das Kreatin intakt in den Blutkreislauf und versorgt den Muskel mit voller Stärke.
VORTEILE VON KRE-ALKALYN
Durch das Anheben des pH-Wertes werden alle Vorteile des Kreatins ohne die geringsten Nebenwirkungen erzielt.
Da Kre-Alkalyn sich nicht in Kreatinin umwandelt, gibt es KEINE NEBENWIRKUNGEN.
So werden umgehend Resultate erzielt. Bereits nach der ersten Einnahme funktioniert Kre-Alkalyn. Es ist keine Überdosierung möglich. Ein weiterer Vorteil, man spart Geld. Resultate werden mit weniger als 1-3 Gramm pro Tag erzielt. Zudem kann es auch als metabolischer Säure-Puffer gesehen werden. Die Milchsäure wird neutralisiert und Sie können bessere Resultate erzielen.
Informationen über Whey Proteine
Whey Proteine sind Molkenproteine. Sie sind das "Abfallprodukt" was bei der Käseherstellung entsteht. Es wurde jedoch herausgefunden, dass dieses Abfallprodukt eine höhere biologische Wertigkeit besitzt als das Ei-Protein. Außerdem hat das Molkenprotein einen sehr hohen Anteil an verzweigten Aminosäureketten (BCAA's) und geringe Kohlenhydrat- und Fettanteile. Das besondere an Whey Protein ist, dass es die Proteinsyntheserate = Muskelaufbau steigert und gleichzeitig den Fettstoffwechsel unterstützt. Ein weiteres positiv zu nennendes Merkmal ist die Förderung des Immunsystems. Durch ihre schnelle Resorptionsrate, sprich Aufnahmegeschwindigkeit der Aminosäuren, ist Whey Protein besonders nach dem Training, zum Frühstück und als Mahlzeitergänzung geeignet.
Bei Whey Proteinen gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Es gibt Whey Konzentrate, die charakteristisch Laktose-, Kohlenhydrat- und Fettarm sind. Diese Wahl von Whey Proteinen sind eine günstige Alternative zu Whey Isolaten. Whey Isolat stellt die höchste Qualitätsstufe dar durch ihre nahezu Kohlenhydrat- und Fettfreien Eigenschaften. Zudem ist Whey Isolat Laktosefrei. Es gibt zudem noch verschiedene Herstellungsverfahren, bei welchen die Cross-Flow-Filtration (CFM) die schonendste und beste Methode darstellt.
All diese Merkmale machen Whey Proteine für Sportler, die fettfreie Muskelmasse aufbauen oder Fett abnehmen wollen, sehr attraktiv.
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Whey Protein
Was ist Molken Eiweiß? ( Whey Proteine)Molken Eiweiß ist ein qualitativ hochwertiges Milchprotein. Milch enthält zwei Proteinquellen, Molkeneiweiß und Caseinate. Bei der Käseherstellung wird die flüssige Molke vom Casein getrennt. Das Molken Eiweiß wird dann aus der Molke getrennt und konzentriert. Whey Proteine gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen mit einem Proteingehalt von 35, 50 und 80% (dies sind die üblichen Qualitäten, es gibt auch noch andere Werte im Markt).
Für Eiweißkonzentrate wird fast ausschließlich Molken Protein mit einem Eiweißgehalt von 80% genommen. Eine Ausnahme hiervon bildet das Molken Eiweiß Isolate, welche weiter unten im Text näher erläutert wird.
Sind alle Whey Proteine gleich?
Nein, die genaue Zusammensetzung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören:
- Die Herkunft der Milch
- Die Herstellungsmethode
- Die Art des Herstellungs Käse
sowie eigene Qualitätsstandard der unterschiedlichen Hersteller.
Was ist der Unterschied zwischen Whey Konzentrat und Whey Protein Isolate?
Whey Protein Isolate ist die reinste Form von Whey. Der Proteingehalt liegt zwischen 90 und 95%. Der Fett und Milchzuckergehalt bleibt unter 1%. Molken Protein Isolate enthält außerdem eine mehrfach höhere Konzentration an Immunsystem stimulierenden Substanzen wie Immunoglobulin und Lactoferrin.
Whey Konzentrat hat einen Eiweißgehalt zwischen 35 und 80% und enthält außerdem Fett (üblich 3-5%) sowie Milchzucker und Mineralstoffe. Das in Sportlernahrung üblicherweise eingesetzte Whey Protein Konzentrat enthält 80% Eiweiß. Vereinzelt wurden in Billigprodukten auch schon niedrigere Konzentrationen gefunden.
Was ist Whey Hydrolisat?
Bei der Hydrolyse werden die Proteinketten in kleinere Segmente gespalten, die man auch Peptide nennt. Hydrolisiertes Eiweiß wird vom Körper schneller aufgenommen als normales Protein und ist zudem gut verträglich. Die Qualität des Proteins bleibt bei der Hydrolyse unbeschädigt.
Welche Inhaltsstoffe findet man in Whey Protein?
Betrachtet man den Aufbau der Whey Proteine, so stellt man fest dass Whey sich aus vielen verschiedenen Proteinkomponenten zusammensetzt. Mit der heute verfügbaren Technologie lassen sich die einzelnen Komponenten im Molke herausfiltern. Alls Einzelprodukte sind einige Komponente sogar heutzutage verfügbar. Die wichtigsten Komponenten, die es zu erwähnen gilt sind folgende:
Beta Lactogolobulin
Dies ist die am häufigsten vorkommende Komponente in Molke Eiweiß. Ihr Anteil liegt bei 50-55%. Beta Lactogolulin hat einen sehr hohen Anteil an verzweigtkettigen Aminosäuren Es bindet fettlösliche Vitamine und sorgt so dafür, dass der Körper diese verarbeiten kann.
Alpha-Lactalbumin
Mit einem Anteil von 20-25% ist dies die zweithäufigste Komponente. Sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Tryptophan sowie verzweigtkettigen Aminosäuren aus. Außerdem ist Alpha-Lactalbumin ist die einzige Komponente in Molke, die die Fähigkeit bestitzt Kalzium zu binden.
Immunoglobulin
Immunoglobulin macht ca. 10-15% des Molken Proteins aus. Das besondere dieses Komponenten ist, dass die Stärkung des Immunsystems gefördert wird.
Bovine Serum Albumin
Der Anteil dieser Komponente beträgt 5-10%. BSA hat ein sehr ausgeglichenes Aminosäurenprofil und besitzt die Eigenschaft, Fett an sich zu binden.
Glycomacropeptide
Studien haben gezeigt, das GMP gesunde Zähne fördert und die Bildung von Zahnstein mindert. GMP enthält kein Phenylalanin.
Lactoferrin
Der Lactoferrin Anteil in Whey Protein liegt bei 1-2%. Bei Whey Protein Isolat ist der Anteil etwa doppelt so hoch. Lactoferrin fördert das Wachstum von guten Bakterien wie Bifidus und schützt den Körper gleichzeitig vor schlechten Bakterien. Schlechte Bakterien benötigen Eisen für ihr Wachstum. Lactoferrin besitzt die Eigenschaft Eisen an sich zu binden. Das Wachstum der schlechten Bakterien wird so verhindert. Zuätzlich zu erwähnen ist Lactoferrin ein wirksames Antioxidant und entzündungshemmend.
Lactoperoxidase
Ähnlich wie Lactoferrin wird durch diese Komponente der Körper vor schlechten Bakterien geschützt. Der Anteil im Protein liegt bei 0,5%
Lysozyme
Lysozyme ist mit 0,1% die seltenste Komponente im Molkenprotein. Der Anteil im Isolate ist ca. dreimal so hoch. Lysozyme ist für die Förderung des Immunsystems von großer Bedeutung
Wie hoch ist die biologische Wertigkeit von Whey Protein und wie gut ist Whey verglichen mit anderen Eiweißquellen.
Die biologische Wertigkeit von Whey Protein Konzentrat beträgt 104, die von Whey Protein Isolate sogar 146.
Whey Protein ist ein qualitativ hochwertiges "Komplettprotein", das heißt, es verfügt über alle wichtigen Aminosäuren, die der Körper für ein optimales funktionieren braucht
Wie können Sportler von Whey Protein profitieren?
Whey Protein enthält alle wichtigen Aminosäuren und zeichnet sich durch seinen besonders hohen Anteil an BCAA´s aus.. Bei sportlichen Aktivitäten benötigt der Körper mehr BCAA's als sonst. Ein Mangel an BCAA's führt zu einer vorzeitigen Ermüdung. Somit sind BCAA`s für Sportler sehr wichtig. Da Whey Protein eine schnelle Resorptionsrate bestitzt ist es ideal nach der körperlichen Belastung einzusetzen. Nicht nur als Post-Workout Produkt aber auch als Frühstück eine ideale Nährstoffquelle. Generell ist zu sagen, dass Sportler die einen erhöhten Eiweißbedarf besitzen von Whey Protein profitieren können.
Hilft Whey Protein mir beim Abnehmen?
Durch seine niedrigen Kohlenhydrat- und Fettgehalt ist Whey ideal für diätende Sportler (LOW CARB DIET). Bei einer Diät schutzen Proteine vor dem Muskelabbau und fördern den Fettstoffwechsel. Um den Muskel zu schützen sollte der Diätende eine ausreichende Proteinzufuhr seinem Körper gewährleisten. Mit Whey Protein hat man eine gute Möglichkeit seinen täglichen Eiweißbedarf zu ergänzen. Für eine Diät gilt als ideales Produkt jedoch eher ein Mehrkomponentenprotein, welches einen längeren Sättigungseffekt hervorhebt und den Körper über einen längeren Zeitraum mit Aminosäuren versorgt. Whey sollte aber Bestandteil so einer Formel sein.
Kann ich Molken Protein auch bei einer Laktoseintoleranz nehmen?
Whey Protein Isolate enthält weit unter 1% Laktose und ist in den meisten Fällen auch für Personen mit einer Intoleranz gut verträglich. Wichtig ist aber , daß es sich um ein reines Isolat handelt. Oft werden Isolate und Konzentrate in einem Produkt gemischt. Da Whey Konzentrat einen höheren Milchzuckeranteil hat, kann zu Unverträglichkeiten führen.
Ist Whey Protein für Vegetarier geeignet?
Molken Protein ist ein Milchprotein und kommt aus Kuhmilch. Es wird jedoch nicht aus Fleisch gewonnen. Molken Protein ist daher für Vegetarier geeignet, die Milchprodukte verwenden dürfen.
Gibt es Nebenwirkungen bei Einnahme von Molken Protein?
Generell sind für Whey Protein keine Nebenwirkungen bekannt. Bei Milchzuckerunverträglichkeit muß darauf geachtet werden, nur reines Molken Protein Isolate zu nehmen. Für Personen mit einer Allergie gegen Molke und/ oder Molkenprotein ist Whey Protein nicht geeignet.
Ist Molken Protein auch für schwangere Frauen und Kinder geeignet?
Vorausgesetzt, daß keine Allergie vorliegt, ist Whey Protein auch für Kinder und schwangere Frauen geeignet. Die zweithäufigste Komponente in Whey Protein ist Alpha-Lactalbumin welches auch den Hauptanteil in der Muttermilch ausmacht.
Ist Molken Eiweiß gut verdaulich?
Whey Protein ist besonders leicht und schnell verdaulich. Es wird daher auch besonders häufig in Babyfertignahrung verwendet.
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